Sammlung
Über den Kreativdirektor
Meine Beziehung zu Schmuck
Der Kreativdirektor
Meine Beziehung zu Schmuck begann schon früh. Da ich in den 1980er Jahren aufwuchs, entwickelte ich eine große Vorliebe für auffällige, ausdrucksstarke Stücke wie Ohrringe aus Kunststoff, auffällige Broschen und dekorative Anstecknadeln. Meine Mutter nähte mir manchmal Blazer, die ich mit Broschen verzierte und stolz in der Schule trug. Damals war dieser Stil unkonventionell, da sich nur sehr wenige Teenager so kleideten. Rückblickend waren diese frühen Entscheidungen meine ersten Experimente damit, Schmuck nicht nur als Verzierung, sondern als strukturelles Element zu nutzen – Stücke, die ein Outfit vervollständigten und ihm Charakter verliehen.
Das Selbstvertrauen stärken
Schmuck als Mittel, eine persönliche Geschichte zu erzählen
Diese Faszination hat mich nie losgelassen und sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Schmuck wurde für mich zu einem Mittel, um zu verstehen, wie Accessoires Kleidung verwandeln, das Selbstbewusstsein stärken und eine persönliche Geschichte erzählen können.
Viele Jahre lang war meine kreative Stimme jedoch zum Schweigen gebracht, während ich meinen ehemaligen Partner dabei unterstützte, seine Träume und sein Vermächtnis zu verwirklichen. Auch wenn die Entscheidung zur Scheidung letztendlich die richtige für meine persönliche Entwicklung war, fühlte ich mich danach orientierungslos – unsicher, wer ich außerhalb der Vision eines anderen war, und ungewiss, welchen Weg ich als Nächstes einschlagen sollte.
Endlich Klarheit
Instinktiv und ohne zu urteilen zeichnen
Die Klarheit kam unerwartet während eines ruhigen Spaziergangs in der skandinavischen Natur mit meinen beiden Maltipoos. Ich verlangsamte meinen Schritt und war ganz im Hier und Jetzt, als ich die feinen Details der Landschaft, die Rundungen der Blätter, die Struktur der Blumen und die Stille dazwischen wahrnahm. Ich begann, kleine Elemente aus der Natur zu sammeln, und als ich nach Hause kam, verspürte ich einen unwiderstehlichen Drang, etwas zu schaffen. Indem ich instinktiv und ohne Vorurteile zeichnete, fand ich wieder Anschluss an einen Teil von mir, der lange Zeit geschlummert hatte.